24.03.2013

08:06 Uhr, Freizeitcamp, Bett

Als ich mich im Spiegel begutachtete, zeichnete sich mein Bauch dünner ab als sonst. Wunderschönes Gefühl. Hoffe, ich hab abgenommen!

Gleich zum Frühstück.. Bin jetzt schon am Würgen. Angst vor jeder Mahlzeit.

11:19 Uhr, Freizeitcamp, Bett

Zu viele Menschen auf einem Fleck, zu viel Nähe, ich kann ihren Atem spüren. Angst, erdrückt zu werden, Angst zu viel Platz einzunehmen.

Gott machte uns nicht perfekt, er gab uns die Gabe, uns und unseren Körper zu verändern.

11:45 Uhr, Freizeitcamp, Bett

Ich hasse meinen Körper. Er hat die Schmerzen verdient, die ich ihm zufüge.

Ich bin nicht süchtig danach, aber brennen tut es schon lange nicht mehr. So kann ich es verstecken, niemand wird es sehen.

18:47 Uhr, Freizeitcamp, Bett

Eben gab's Essen, davor ist die Stimme wiedergekommen. Sie sagt, ich bin es nicht wert, etwas zu essen, sei zu fett. Das beschränkt dann auch das, was ich auf meinen Teller lade. Dass es niemand bemerkt..

Später rede ich mit L. darüber, ich hoffe er versteht mich. Wie sie. Eine Freundin von mir. Sie kann es-irgendwie-verstehen.

ich will weinen.

Neben mir ein Weberli. Ich will es essen, will es die nächsten Tage nicht mehr sehen. -Doch ich kann nicht. Sie will es nicht. Sie, Ana.

30.3.13 16:34

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